Tanzende Typo

It's only Rick'n'Roll (But I Like It):
Román Cortés: Dancing Typography
(via TPUTH – wie immer mit toller Headline)

Menschliches Gehirn in Michelangelos Gott versteckt?


Zwei Neuroanatomen behaupten, in Michelangelos Deckenmalerei in der Sixtinischen Kapelle ein verstecktes menschliches Gehirn in der Darstellung von Gott, genauer gesagt in dessen Hals, bzw. Kehlkopf entdeckt zu haben (Abstract hier). Bei Scientific American gibts dazu einen unterhaltsamen Artikel, der sich damit beschäftigt, ob Michelangelo tatsächlich ein menschliches Gehirn in Gott reingeschmuggelt hat und wenn ja was der Künstler uns damit sagen wollte:
Michelangelo's secret message in the Sistine Chapel: A juxtaposition of God and the human brain
Mal unter uns: Wenn Gott am Kehlkopf als Voicebox ein menschliches Gehirn trägt, liegt die Aussage doch auf der Hand oder?

(via Neatorama)

Running on Empty – autofreies LA von Ross Ching


Running on Empty from Ross Ching on Vimeo.

Thematisch zum Vorgänger-Posting passend eine Art freundliche Version von I Am  Legend, die in einem menschleeren und vor allem autofreien Los Angeles spielt. Wie er die stinkenden Blechkisten weggezaubert hat, zeigt Ross Ching auf seiner Webseite:
Ross Ching: Running on Empty
(via slashfilm)

Handpuppen-Show für im Stau steckende Autofahrer



Joel Kyacks unterhält Autofahrer, die in LA im Stau feststecken mit einer Handpuppen-Show: 
"Joel Kyack's (MFA '08) first large-scale public project, Superclogger, will present various puppet shows to L.A. drivers caught in afternoon traffic jams from a mobile theater housed in the back of a nondescript white pickup truck. Broadcasting soundtracks discretely to the viewer's car stereo, Superclogger, curated by Cesar Garcia (MPAS '09), aims to briefly halt the progression of chaos by temporarily drawing the audience out of the commute experience and placing them within an intimate space of engagement and performance that highlights their own individual presence within the broader structure of the traffic jam ..." ROSKI: Joel Kyack (MFA '08) launches Superclogger, large-scale public project presented by LA>
(via Rocketboom Blog)

Avatar Days: Kurzfilm von Gavin Kelly


YouTubeDirketAvatarDays

Interessante Idee: Im Kurzfilm Avatar Days von Gavin Kelly sprechen im Hintergrund vier MMORPG-Spieler über das Spiel und ihre Avatare, während gezeigt wird, wie sie sich vertreten durch eben diese Avatare in der realen Welt bewegen.

(via Mister Honk)

Cyberneticzoo: Handyman von Ralph Mosher


Fast wäre mir ein wiedermal großartiger Artikel auf meinem Lieblings-Fachblog für alten Cyber- und Roboterkram durch die Lappen gegangen: Der Mann im Mad Scientiest-Outfit, der ein bisschen an Doctor Octopus erinnert, ist der Ingenieur Ralph Mosher, der der Welt seinen Hula-Hoop spielenden Handyman vorstellt:
"Handyman was built between 1958-59 at Schnetectady, New York [...] The idea [...] originated nine years ago when the General Electric Co. was in need of an especially delicate manipulator to handle experiments with an atomic aircraft engine. Manipulators with the theoretical dexterity to turn screws, fit parts and assemble close-tolerance components were available [...] The company asked Mosher, a mechanical engineer in the General Engineering Laboratory, to try to design a manipulator that could handle the task ..." cyberneticzoo.com: 1958-9 – GE Handyman – Ralph Mosher (American)

Konfliktküche


Interessanter Ansatz zur Völkerverständigung: Die Konfliktküche in Pittsburgh bietet Essen aus Ländern an, mit denen die USA gerade Beef haben:
"Conflict Kitchen is a take-out restaurant that only serves cuisine from countries that the United States is in conflict with. The food is served out of a take-out style storefront, which will rotate identities every 4 months to highlight another country. Each Conflict Kitchen iteration will be augmented by events, performances, and discussion about the the culture, politics, and issues at stake with each county we focus on ..." Kubideh Kitchen
(via rebel:art)

Steampunk-Bong

Ich glaube zwar, dass das  Ding nicht wirklich funktioniert und ein Kiffer im viktorianischen Zeitalter eher zu einem Glaskolben gegriffen oder einen Blecheimer geraucht hätte, als eine dampfbetriebene Höllenmaschine anzuheizen – aber gut aussehen tut sie, die Steampunk-Bong.

Edit: Ich lese gerade, dass das gar keine Bong ist. Tschuldigung, ich habe mich vertan. Vielleicht fühlt sich ja irgendwo da draußen trotzdem ein Steampunk inspiriert, seinen Lötkolben anzuwerfen und ...

(via Gamefreaks)

TV-Bericht von 1981 über Online-Zeitungen


YouTubeDirektOnlinenewspaper

Dieser Retro-Schatz von einem Nachrichten-Video aus dem Jahr 1981 berichtet über eine Art Online-Experiment von ein paar Zeitungsverlagen in den USA, die in der Prä-Internet-Epoche ein wenig Zukunft probten. Jemand sollte Frank Schirrmacher davon erzählen, vielleicht hat er Lust mitzumachen.

(via kottke)

Operation Top Kill – R.I.P Aquaman


Sieht aus, als ob Operation Top Kill doch erfolgreich war.

(via Twitter)

Typewriter Repairmen


Typewriter Repairmen klingt für mich ein bisschen nach Monty Python, steht aber wie Mutterstecher auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Berufe. Wired hat eine schön fotografierte Galerie über die letzten ihrer Art. Macht mich irgendwie wehmütig – obwohl ich zu meiner Schreibmaschine nie ein besonders inniges Verhältnis hatte ...
Wired: Meet the Last Generation of Typewriter Repairmen

Fahrradporsche Ferdinand GT3 RS


YouTubeDirektFahrradporsche

Ich interessiere mich nicht für Autos und gebe zu, dass das Video anfangs etwas albern ist, aber: Den Ferdinand GT3 RS um den Salzburgring schleichen zu sehen, hat was Beruhigendes, fast Meditatives. Vielleicht muss man an einer Hauptverkehrsstrasse wohnen, um das nachvollziehen zu können. Oder Kunstfreund sein:
"Das Kunstobjekt will als bewusster Beitrag zur Entschleunigung verstanden werden. Es geht hier keineswegs um den schellen Witz (ha, ha, der fährt jetzt mit der Sportwagen-Rikscha!). Vielmehr unterläuft Hannes Langeder die futuristische Ideologie der Maschinen- und der Geschwindigkeitsverherrlichung: Mit einer Kunstform, die sich nicht sofort als solche zu erkennen gibt und damit aus dem alltäglichen Bereich entfernt, musealisiert werden will. Es geht beim Fahrradporsche gerade um die Präsenz in diesem öffentlichen Raum, darum, zum Nachdenken über die mögliche Umgestaltung unserer Lebenswelt anzuregen, und so in einen Dialog mit anderen StaßenbenützerInnen treten zu können ..." Projektseite: Ferdinand GT3 RS (Fotos, Texte, etc.)
(via The Awesomer)

Radioaktive Zahncreme aus den 40ern

Hier eine Zahncreme die garantiert für strahlend weiße Zähne sorgt – im wahrsten Sinne des Wortes:  Die Auergesellschaft hatte in den 40er Jahren die glorreiche Idee, eine Zahnpasta mit einer radioaktiven Substanz auf den Markt zu bringen. Zitat aus der Orginal-Produktbeschreibung:
"Durch ihre radioaktive Strahlung steigert sie die Abwehrkräfte von Zahn u. Zahnfleisch. Die Zellen werden mit neuer Lebensenergie geladen, die Bakterien in ihrer zerstörenden Wirksamkeit gehemmt. Daher die vorzügliche Vorbeugungs- und Heilwirkung bei Zahnfleischerkrankungen. Poliert den Schmelz aufs Schonendste weiß und glänzend. Hindert Zahnsteinansatz. Schäumt herrlich, schmeckt neuartig, angenehm, mild u. erfrischend. Ausgiebig im Gebrauch." Doramad Radioactive Toothpaste (ca. 1940-1945) (Auf der Seite gibts u.a. eine ausgequetschte Doramad-Tube zu sehen)
Sehr schön auch der an anderer Stelle zitierte Absatz aus dem Buch "Alsos" von Samuel Goudsmit aus dem Jahr 1947:
Auer Company, recognizing that the end of the war was near, and concerned about the consequent loss of business, concluded that there was no better future for their company than in cosmetics and related consumer products! Radium had already been used in toothpaste (Radiogen), why not use thorium instead? Auer had the patent, and with the thorium in hand they were ready to hit the ground running. They even formulated the following potential advertisement: "Use toothpaste with thorium! Have sparkling, brilliant teeth—radioactive brilliance!" Alsos and the Nazi Thorium
(via Glaserei)

Stummfilm aus den 20ern zeigt zwei Frauen mit Handy


DirektStummfilmhandy

In diesem Stummfilmschnipsel aus den 20ern taucht wahrscheinlich zum ersten Mal in der Filmgeschichte ein Mobiltelefon auf. Interessant: Zum Verbindungsaufbau wird eine Strippe vom Handy über einen Hydranten zu einem Regenschirm geführt, der dann geöffnet wird – wenn ich mir das recht überlege ein prima Tipp, um in ländlichen Gebieten ausreichend Netz ...
"The rare film was recently unearthed in a dusty archive by British Pathé, which is trying to discover more details about the technology involved [...] Spokesman Mark Harris said: ''It's amazing that nearly 90 years ago mobile phone technology and music on the move was not only being thought of but being trialled [...] 'The phone even has a lid which makes it the first flip-phone we are aware of, although it is probably not going to win any design awards." The Daily Telegraph: Footage shows world's first mobile phone
Und nun wühle ich mich durch das riesige Archiv von British Paté, wo das Video herkommt. Dort warten nämlich 90.000 Videos "covering newsreel, sports footage, social history documentaries, entertainment and music stories from 1896 to 1976" auf mich.


(via Telepolis)

Kühlturm-Sprengung einer Atomanlage (Fotos + Video)

Wie der Kühlturm einer Atomdings-Anlage in South Carolina (USA) nach einer kontrollierten Sprengung in die Knie geht. Lieber würde ich ja sehen, wie z.B. das Krümmelmonster weggesprengt wird. Bis es soweit ist, verweise ich zur Anregung, Bilder und Video (interessant ab 1:10 min, dann auch in Superzeitlupe) dort anzusehen:
Kuriositas: The Colossal K Cooling Tower Crashes
(via Neatorama)

Vintage Mars Attacks-Kaugummi-Bilder als Poster


Im Makers Market gibts ein ziemlich tolles, 56-teiliges Poster-Set mit Mars Attacks-Motiven. Keine Bilder aus dem Film, den wir alle mögen, sondern Reprints einer mir bis eben unbekannten Kaugummi-Bilder-Serie von anno dazumal.

(via io9)

Iron Man Flugsimulator


YouTubeDirektSimulator

Nerds beim Spielen in Mutters Vorgarten. Oder so. Mehr Infos zum Projekt gibts bei:
Feng-GUI Research - Iron Man simulator
(via Likecool)

Wenn Lost ein Point-and-Click-Adventure wäre ...


Nach anfänglicher Begeisterung bin ich seinerzeit bei Lost Anfang der dritten Staffel ausgestiegen, weil ich das Gefühl hatte, dass die Schreiber keinen Plan hatten, wo die Story insgesamt hinführen sollte und man das der Serie leider deutlich anmerkte – Außenseitermeinung, ich weiss. Andererseits weiss ich aber auch, dass ich Lost in einem Zug durchspielen würde, wenn es die Serie als Point-and-Click-Adventure im Monkey Island-Stil gäbe:
Penney Design: If TV's LOST was a 1987 point-and-click computer game.
(via Super Punch)

Verlassenes russisches Armee-Labor voller Gehirne


Ein verlassenes Geheimlabor, in dem Gehirne von Menschen und Tieren seziert, filetiert, eingeweckt und in Scheibchen geschnitten wurden:
"These guys penetrated the abandoned and sealed science lab of Russian Army which conducted sophisticated experiments studying human and animal brains. They got a lot photos of many test samples in an abandoned state but still excellent condition. You can see even the last Soviet leader Gorbachev that was left in rush - it was the time of his rule when the lab was closed and sealed from civilians." English Russia: Secret Brain Lab

Das Sudbury Neutrino Observatorium


Das monströse Ding auf dem Foto, das in einer unterirdischen Höhle baumelt, ist eine stählerne Kugel mit 18 Metern Durchmesser, in deren Innerem sich 1000 Tonnen Schweres Wasser und 9522 ultalichtempfindliche Sensoren befinden. Wenn Neutrinos durch die Kugel flitzen, reagieren die mit dem Schweren Wasser, erzeugen einen Lichtblitz, der wiederum von den Sensoren erfasst und einer Horde Eierköpfe am Computern ausgewertet wird. Warum ich sowas poste? Weil das Foto aussieht wie die Höhle eines Superschurken in einem alten Bond-Film oder einem Hollywood B-Picture über einen irren Wissenschaftler, der gerade am Weltuntergang arbeitet.

(via Make)

Überreste des sowjetischen Shuttle-Programm in 34 Fotos


Die UdSSR hatte mit dem Buran-Energija-Programm ein dem Space Shuttle äußerlich zum Verwechseln ähnliches Raumschiff samt Trägerrakete. Allerdings endete das Ganze in einem Ressourcen und Geld verschlingendem Fiasko. Fotos von den verlassenen, vor sich hin verrottenden Überresten im kasachischen Baikonur kann man sich hier ansehen:
Байконур: «Энергия» и «Буран» (übersetzt: Baikonur: "Energija" und "Buran")
(via beyond the beyond)

Kurze Mitteilung wegen Blogdings


Ich stecke leider momentan in einem riesigen Haufen Arbeit. Deshalb wird sich mein Interweb bis Freitagabend wohl nur langsam – wenn überhaupt – aktualisieren. Wer nichts verpassen möchte, aktiviert am besten folgenden Neuronenexplosionsaktivierungscode: NCKFMWMHPRFGBR

Towel Day 2010


Don't panic? Wohl kaum: ich habe tatsächlich vergessen, dass heute Towel Day ist und bin ohne Handtuch unterwegs. Bevor ich jetzt versuche, mir irgendwo eins zu besorgen, noch schnell die wichtigsten Anlaufstellen (die ich dort kopiert habe):

Towelday.org, Flickr-  und Facebook-Gruppe

"In vielen der etwas lässigeren Zivilisationen am äußersten Ostrand der Galaxis hat der Reiseführer Per Anhalter durch die Galaxis die große Encyclopaedia Galactica als Standard-Nachschlagewerk [...] längst abgelöst [...] Erstens ist er ein bisschen billiger, und zweitens stehen auf seinem Umschlag in großen, freundlichen Buchstaben die Worte KEINE PANIK."

Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis, Prolog