Mappus bekommt Goldenen Schlagstock von NDR Extra 3

Könnte interessant werden:
"Schöne Überraschung für Ministerpräsident Mappus: Tobias Schlegl überreicht dem sichtlich erfreuten Knack-und-Back-Männchen von Stuttgart21 den Goldenen Schlagstock. Wie Mappus auf die Auszeichnung reagierte, sehen Sie am Sonntag um 22.30 Uhr im NDR."
Nebenbei bemerkt: Ich bin in Stuttgart aufgewachsen und habe dort bis 1996 gelebt. Protest gegen das Schwachsinns-Projekt gibt es schon seit den 90ern – nur dass das früher (fast) keine Sau interessiert hat. Und manchmal frage ich mich ein klitzekleines bisschen, wo (von den Schülern abgesehen) eigentlich die vielen Leute damals waren.

(via Nerdcore)

Nachtrag: Mappus Shmappus bekommt seinen Preis


YouTubeDirektShmappus

Tutorial: How to Slice a Bagel into Two Linked Halves


Morgen gibts bei mir mathematisch voll korrektes Frühstück, ich schwör: How to Slice a Bagel into Two Linked Halves.

(via The Presurfer)

Fotos von der National Ignition Facility [Trägheitsfusion]


The Big Picture hat 27 Fotos vom National Ignition Facility (NIF), wo der derzeit stärkste Laser der Welt steht. Immer wenn ich solche Einrichtungen sehe, erwarte ich, dass Dr. No jeden Moment um die Ecke biegt.

Interview mit Jimmy Cauty (The KLF) in der De:Bug

Ein bisschen Ü30-Content. The KLF. Ich hab sämtliche Platten. Das Handbuch. Bei mir an der Wand hängt noch ein altes Plakat mit dem Cover von The White Room. Ich könnte eine Weile über Bill Drummond und Jimmy Cauty reden. Mache ich aber nicht. Interessanter ist nämlich, bei De:Bug das Interview mit letzterem zu lesen. Nach rund einem Drittel gehts um, ähm, früher. Kleine Kostprobe:
"Es gab keinen Masterplan. Es war alles ein einziges Chaos. Wir gingen auf dem Zahnfleisch und waren nur noch damit beschäftigt, das alles halbwegs unter Kontrolle zu halten, während alle dachten, wir hätten uns das schön vorher ausgedacht."

"Wir haben The KLF als imaginäre Band verstanden. The KLF waren keine echte Band, es gab nur uns beide, die sich eine Band vorgestellt haben. Das war eher leicht für uns, wir fragten uns einfach immer wieder: “Was würden The KLF jetzt machen?"

"Wir bekommen Geld vom britischen Äquivalent der Gema, wenn Stücke im Radio gespielt werden, aber nicht aus Verkäufen, weil wir den gesamten Back-Katalog gelöscht haben. Man kann sich noch Sachen aus den USA bestellen. Unsere Politik ist aber, dass jeder samplen und bootleggen kann, was er will. Es ist uns egal." De:Bug: The KLF. James Cauty erinnert sich
(via Mururoar)

Franco Brambilla: Imperial Minigolf Final Exam


Auch wenn ich nicht so ganz verstehe, was da passiert (Golfball in Todesstern schießen?), gefällt mir das neuste Werk von Franco Brambilla ziemlich gut. Vom italienischen Illustrator kommen auch die idyllischen Postkartenwelten Vintage Star Wars Tribute und Invading the Vintage, die ich vor einiger Zeit gebloggt hatte.

(via Super Punch)

We ♥ Dexter: Poster von Ty Mattson


Ty Mattson hat Poster zu den ersten vier Staffeln von Dexter gemacht, die das Geschehen inhaltlich ziemlich gut zusammenfassen. Vorsicht: Wer noch nicht bei der fünften Staffel ist (hat leider etwas zäh angefangen, bin aber noch voller Hoffnung) sollte der Spoiler wegen nicht zu genau hinschauen.

(via TDW)

Science as Art: Nano PacMan


Elisabetta Comini von der Universität Brescia (Italien) hat aus Kupferoxid den mit dreieinhalb Mikrometer wohl kleinsten Pillenfresser der Welt hergestellt und damit den ersten Platz bei der Science as Art Competition beim 2010 MRS Fall Meeting in San Francisco abgeräumt.

(via Neatorama)

Evil Boy von Die Antwoord


Vimeo: EVIL BOY (official) (via ESIB)

Hier das neue Video der südafrikanischen HipHop-Satiriker Die Antwoord. Soweit ich es kapiert habe, geht es vordergründig um einen jungen Mann, der sich einer rituellen Beschneidung verweigert und deshalb nach betonierter Idiotendenke als "kein richtiger Mann" sprich schwul gilt. Oder so ähnlich. Abgesehen davon gibts jede Menge absurden Ausstattungskram zu sehen u.a. Pimmel-Mikrofone und eine Alienklaue ala District  9 ...

Edgar Allan Bro


Edgar Allan Bro. Aus dem Urban Dictionary:
edgar allan bro: A melodramatically depressed bro who expresses himself poetically. Listens to Snow Patrol, Thursday, and Taking Back Sunday.
Josh is being such an Edgar Allan Bro, all writing morbid poems on his livejournal about his ex-bro-ho.
Get off your ass, stop writing shitty poems on your LJ, and quit being such an Edgar Allan Bro!
(via Super Punch)

Bukowski: TV-Doku von Taylor Hackford aus den 70ern


Vimeo:Buk (via Dangerous Minds)

Weil ich gerade keine 46 Minuten Zeit habe, mir aber ziemlich sicher bin, das obenstehende Doku "Bukowski", die Taylor Hackford anno 1973 für einen Fernsehsender gedreht hat, für einen langjährigen Buk-Fan wie mich genau das richtige ist, poste ich das Video entgegen meiner sonstigen Angewohnheit und trotz lausiger Bildqualität einfach mal ungesehen.

Star Wars Triologie in zweieinhalb Minuten Papier-Animation


(Inzwischen auch bei YouTube: VideoDirektlink)

Filmemacher Eric Power, bekannt durch seine Papercraft-Adaptionen von Mortal Kombat und Zelda, hat für das Lied Tatooine von Nerd-Folk-Sänger Jeremy Messersmith in bewährter Manier ein Stop-Motion-Papp-Video gebastelt, in dem er die komplette (und einzig wahre) Star-Wars-Triologie in zweieinhalb Minuten nacherzählt. Be- und verzaubernd!

(via Mister Honk)

30 Rock Glossar

Habe ich mal erwähnt, dass ich Fan 30 Rock bin? Für diejenigen, die Liz Lemon & Co. ebenfalls mögen: Das New York Magazin hat ein Glossar mit Wortschöpfungen aus 30 Rock zusammengestellt. Ich bin mal Vokabeln übe.    (via Coudal)

P.S.: Apropos Vokabeln. Douglas Coupland hat Namen für Zustände erfunden, die es so erst seit kurzem gibt.

Rube-Goldberg-Maschinenraum


YouTubeDirektRubeGoldbergMaschinenraum (via Make)

Heiliger Strohsack! Daniel Heggarty aus St. Louis hat einen Raum in eine Rube-Goldberg-Maschine verwandelt. So ungefähr habe ich mir als Kind die Produktionsstätten von ACME vorgestellt. Und weil der Maschinenraum so wunderschön ist, hier die komplette Videobeschreibung:
This room was constructed with the humor of Rube Goldberg cartoons in mind at the St. Louis City Museum. Developed organically, the room started with one exercycle on the bench and the thought, "What can this become?" From there, visual and comedic mechanics were added day by day to create a space that with the push of a button, the room would erupt with motion and activity. A line shaft and belt system from the Industrial Revolution was used to transmit power and action over the viewers head, encompassing them with movement and the challenge of deciphering what powers what. An umbrella opens and closes with the aid of cables and manikin hands, a cup floats and falls with the power of pneumatic pistons, a 3ft. wheel of feet kicks up opposing balancing beams, a leg and foot continue to 'kick the bucket' and a fireplace bellows that spins the pinwheel. The line shaft continues on the opposing side to spin a turn of the century shoe polisher and a wall of interconnected bicycle wheels. Shovels hang from the ceiling while being punched by boxing gloves and old dry cleaner racks play the xylophones. In an age of digital automation this purely mechanical machine was created by trial and error, with the driving thought "Maybe this will work."

Urban Speaker


Der Urban Speaker, bestehend aus einem Ständer, Smartphone, Lautsprecher, Akku und einem Straßenschild, ist eine Installation von Carlos J. Gómez de Llarena, die den öffentlichen Raum für eine Minute zur Bühne für jedermann macht – sofern sie oder er ein Telefon zur Hand hat:
"This portable urban furniture allows people to broadcast their voice in public by calling a telephone number from their mobile phones. The Urban Speaker resembles construction signage and blends in with its urban surroundings ... Users who place the call get an automatic answer and can speak their mind for sixty seconds after which the call is terminated. A QR (Quick Response) barcode on the sign allows some mobile phones to instantly access the urbanspeaker.mobi website for location, event and other details as well as quick dialing of the installation's phone ..."
Falls jemand Interesse und einen guten Auslandstarif hat: Am Freitag, den 8. Oktober steht der Urban Speaker von 15 - 19 Uhr im Tompkins Square Park in New York.

(via Wooster Collective)

Wing-Suit Demo von Jeb Corliss


Vimeo: Jeb Corliss wing-suit demo (via MC)

Basejumper Jeb Corliss hat aus seinen diversen, nicht ganz unbekannten Wingsuit-Videos, in denen er als Art menschliche Fledermaus irrwitzige Flugmanöver vorführt, ein Demo-Video zusammengeschnitten, das es in sich hat. Ich wäre jetzt endgültig wach ...

Online Communities kartografiert von Randall Munroe (xkcd)


Randall Munroe von xkcd hat seiner Map of Online Communities ein Update verpasst. Tektonisch hat sich gegenüber der ersten Version einiges verschoben. Das da oben ist übrigens nur ein verkleinerter Ausschnitt.

Wie man Facebook-Profilbilder analysiert


Was für Hobbypsychlogen: Bei Fast Company gibts einen Graphic Guide to Facebook Portraits, mit dem man Profilbilder von Gesichtsbuchnutzern analysieren kann.

(via BuzzFeed)

Punkerfalle


Clevere Punkerfalle von Anton Steenbock, der neulich schon die Deutschen Meisterschaft Kunst im öffentlichen Raum gewonnen hat.

(via rebel:art

Musikvorlieben nach Geschlecht und Alter sortiert


Joachim Van Herwegen hat die Musikvorlieben von Last.fm-Usern untersucht und zu Charts verarbeitet. Die Ergebnisse sind gerade überraschend, aber schön anzuschauen.
About 6 weeks ago I started a short internship at Last.fm. For my project I wanted to explore Last.fm’s data to learn how listening preferences vary with the listener’s age and gender. Apart from the science, the most important thing I found is that you can make awesome plots with this information.
(via Rocketboom)

Private Stages von Peter Freitag: Nacktfotos ohne Nackte


Peter Freitag hat Amateur-Nacktfotos im Netz gesammelt und die Nackten mit Hilfe von Punkten, die Farbe und Struktur des Hintergrunds entsprechen, retouchiert – also absolut "save for work"
"The main subject – the nude – is obscured with the application of little "dots" that are made with punchhole irons using the colours and structures from the original image. The process of manipulation remains visible on the image plane with dots and circles forming a recog-nizable silhouette of the vanished nude. Through this "low tech" retouching process, the former pinup-photo becomes a simple interior. The background space of the image – previously unimportant – becomes the main subject of the image." Peter Freitag: Privat Stages (links auf die Quadrate klicken)
(via Kotzendes Einhorn)