Der hyperrealistische Mutantenstadl der Patricia Piccinini


Heute für mich wiederentdeckt und weil gerade ein Blog zur Hand: Die australische Künstlerin Patricia Piccinini und ihre auf der Biennale in Venedig ausgestellten hyperrealistischen, freundlichen Tier-/Monster-/Mutanten-Skulpturen.

(via NOTCOT)

Chairskraper für Südafrika


Das Architektur-Magazin AIT hatte hundert Architektur- und Design-Büros gebeten, dem ONO-Stuhl ein Redesign zu verpassen. Die Ergebnisse sollen im Rahmen einer Wanderausstellung präsentiert und anschließend zu Gunsten des Langa Township in Kapstadt, Südafrika versteigert werden. Ich vermute mal stark, dass der Entwurf vom niederländischen Architektur-Büro HofmanDujardin der mit Abstand ungewöhnlichste sein dürfte:
"In stead of transforming the chair we decided to transform the context. After studying various options the final choice was to upscale the chair a 1000 times and place it in Cape Town, the final destination of the Charity project .. The chair becomes a model of a building with a height of 760m, an urban icon for Cape Town. The transformation lies within our own fantasy. The mental change due to the overwhelming scale, entirely compensates the absence of physical changement of the chair itself . While the ONO chair can be used by a maximum of two people, the OYES chair with a surface of 800.000m² can host about 50.000 people. An extremely generous chair!!" HofmanDujardin:Urban Charity for Cape Town (Bildergalerie, Beschreibung, Booklet) 

(via designboom)

Manga farming von Koshi Kawachi


Ich hab mal eine zeitlang in einem Comic-Laden gejobbt und zu den lästigen Tätigkeiten gehörte, die wöchentlichen Großlieferungen (keine Raritäten, sondern Massenware ...) in Schutzhüllen einzutüten. Insofern finde ich das, was Koshi Kawachi mit Comics macht, sehr befreiend: 
"Tokyo-based artist Koshi Kawachi recently demonstrated his “Manga Farming” technique — which uses old manga as a growing medium for vegetables — by cultivating a crop of radish sprouts in an installation at the Matsuzakaya department store in Nagoya." Manga farming
(Und ja, mir ist klar, dass die Manga-Industrie in Japan jährlich mehr Papier verarbeitet, als die dortigen Klopapierfabriken.)

(via Nerdcore)

Oktopus vs. Seelöwe vs. Hai


National Geographic: Oktopus vs. Sea Lion

National Geographic hat ein mit einer Sea-Lion-On-Board-Camera gefilmtes Video von einem Seelöwen gegen einen Oktopus (wird interessant ab ca. 1:50 min). Das Ganze sieht auf Grund der neuartigen Perspektive recht interessant aus, der "Kampf" selbst verläuft jedoch relativ einseitig. Deshalb noch ein spektakuläreres Video von einem Oktopus gegen einen Hai hinterher – aus herkömmlicher Beobachterperspektive gefilmt, dafür aber mit überraschendem Ende.

(via MeFi)

8Bit-Cafe in Tokio



Héctor García lebt seit fünf Jahren in Tokio und bloggt darüber. Neulich hat er ein ganz spezielles Cafe entdeckt:
"The other day some colleagues and I [...] went to recall the good old days to 8bit cafe, a very special cafeteria plenty of stuff related to 90’s video games. Soon after entering the cafeteria we saw shelves plenty of video game consoles [...], accessories, video game boxes and tons of really cool stuff capable of evoking nostalgic feelings to a whole generation of gamers from the 90’s ... " kirai – A geek in Japan: 8bit cafe  ⎪ 8bit cafe bei Flickr
(via I.Z. Reloaded)

Steve McQueen: King of the Close-Up


Vimeo: Steve McQueen– King of the Close-Up

Wem 16 Minuten nicht zu lang sind (und wie ich Fan ist), findet hier ein interessantes Video-Essay über Steve McQueen, King of Cool und Nahaufnahme:
"[...] But to come to the conclusion that McQueen’s success was simply the result of a handsome, athletic and naturally suave guy playing too-cool-for-school characters is to miss McQueen’s true cinematic gift: He was devastating in a close-up." The Cooler: Steve McQueen – King of the Close-Up
(via F5)

Smells like Zombie-Candy


Sieht aus wie lecker Zombie-Candy, ist aber Teil einer Aufklärungskampagne für Typ-2-Diabetes, die häufig nicht rechtzeitig erkannt oder nicht ernst genommen wird und in Indien (wo die Agentur sitzt, die das entworfen hat) ziemlich verbreitet ist.

(via Street Anatomy)

Minimiam: Miniatur-Menschen besiedeln Nahrungsmittel


Das Fotografen-Ehepaar Akiko Ida und Pierre Javelle spielt gerne mit Essen – selbstverständlich rein professionell: Die beiden modellieren Nahrungsmittel-Landschaften, besiedeln sie mit Miniatur-Menschen und machen Fotos davon. Das Ergebnis kann man sich auf ihrer Webseite Minimiam anschauen (durch den Flash-Kram durchklicken, bis man zu "Gallery" kommt).

(via LOST AT E MINOR)

The Mirror Man – ganzkörperverspiegelter Street Performer


Flickr-User SilLver sKY hat Fotos mit einem ganzkörperverspiegelten Street Performer vor dem Griffith Observatory in L.A. geschossen:
"I was in LA and this guy shows up in a suit from head to toe made of glass. I thought it was pretty cool. I asked him if I could take a picture from below. So this is me laying on the ground with a broken mirror above my head pointing. Pretty Cool!" Flickr-Set von SiLver sKY: Griffith Observatory 
Leider sind das alle Infos, die ich über den Spiegelmann habe. Falls jemand mehr weiß: In die Kommentare!


(via Notcot via kuriositas)

Kleine Kulturgeschichte des Klebebands


























Kat Jungnickel ist promovierte Soziologin und interessiert sich für ähnliche Dinge wie ich – nur auf einem etwas höheren Level:
"My research interests lie at the intersection of DIY technology cultures, grassroots community practices and innovative methodologies. I am particularly interested in bike making cultures and wireless networking groups. Although their technologies differ, these groups are united by a hands-on engagement with a diverse assemblage of materials and improvised methods in ordinary suburban locations." About Me
Denjenigen, die sich für einen fundierten, aber trotzdem kurzweiligen und unterhaltsamen Vortrag zur Kulturgeschichte des Klebebands interessieren, empfehle ich Jungnickels Vortrag "Stickytape!", den sie im Pecha Kucha-Stil im Science Museum’s Dana Centre zum Thema "Technology You Can’t Live Without" gehalten hat.


(via beyond the beyond)

Öko-Tech: Pflanzen-Cyborg von Gilberto Esparza


Neulich hatte ich über einen zum Gärtner umgeschulten Industrie-Roboter gebloggt. Im Vergleich dazu hat der mexikanische Künstler Gilberto Esparza mit seinem Pflanzen-Cyborg "Plantas Nómadas" die Schraube nochmal ein ziemliches Stück angezogen. Hier eine Kurz-Beschreibung des LABoral Art and Industrial Creation Centre in Gijón, wo der Pflanzen-Bot noch bis zum 24. Mai ausgestellt wird:
"Nomadic Plants is a metaphor for the alienated human condition and the impact its activity has on nature [...] The work includes a small automaton robot (nomadic plant) that moves towards water when its bacteria require nourishment. It contains vegetation and microorganisms living symbiotically inside the body of the machine. The robot draws water from a contaminated river, decomposes its elements, helps to create energy to feed its brain circuits and the surplus is then used to create life, maintaining plants that, at once, fulfil their own life cycle." Giberto Esparza. Plantas Nómadas
Fotos vom Pflanzen-Cyborg gibts auf der Projekt-Webseite (leider Flash).

(via we make money not art)

Nahrungskette remixed


Keine Ahnung wer oder was die ohnehin schon smarte Nahrungskette von Olly Moss (hier sein toller Flickr) remixed hat, aber er, sie oder es hat das wirklich brilliant gemacht.

(via Laughing Squid)

New Idols von Francesco de Molfetta


Fatman und Snack Barbie sind nur zwei aus einer Reihe von "New Idols", die der italienische Künstlers Francesco de Molfetta zur Zeit in Mailand ausgestellt:
"New Idols is about the icons of the 80's, from JFK, ET to Batman and King Kong" The Don Gallery: New Idols by Francesco de Molfetta
Die Fotos sind leider Flashgefange und laufen dort zudem unter "Current Show" (könnten also schon bald verschwunden sein).

(via Toybot Studios)

Wartende-Hand-Automat von Nick Rayburn


YouTubeDirektwaitinghand 

Sehr praktisch so ein Wartende-Hand-Automat, der einem das (ungeduldige) Fingertrommeln auf die Schreibtischplatte abnimmt.
"Nick Rayburn is an artist who works with an assortment of materials including wood, marble and brass to silver, coral and shimmering beetles [...] his latest creation, The Waiting Hand, which is a limited edition of 20." The Waiting Hand by Nick Rayburn
Jetzt muss nur noch eine Gadget-Klitsche eine Däumchendrehmaschine rausbringen und ich habe alles zusammen, was ich für einen erfüllten Arbeitstag benötige.

(via Glaserei)

2010: A Phone Odyssey


Aus beruflichen Gründen habe ich iPad-Zeug recherchiert und wollte hier quasi als "Abfallprodukt" diesen Remix von Apple's berühmten 1984 Macintosh-Commerical posten. Ich bin dann aber bei einem Video hängengeblieben, das eine Zweieinhalbjährige beim ersten Kontakt mit einem iPad zeigt und konnte mich zwischen den Videos nicht entscheiden. Deshalb alternativ ein Foto mit dem Titel "2010: A Phone Odyssey"  – zwar kein iPad-Content, dafür aber um einiges cleverer (ihr wisst schon) als der 1984-Remix.

(Phone Odyssey via PolkaRobot)

Die Mindestlohn-Maschine

Ich bin zwar mehr für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, aber eine Mindestlohn-Maschine wäre schon mal ein Anfang ...
"The minimum wage machine allows anybody to work for minimum wage. Turning the crank will yield one penny every 5.04 seconds, for $7.15 an hour (NY state minimum wage). If the participant stops turning the crank, they stop receiving money. The machine's mechanism and electronics are powered by the hand crank, and pennies are stored in a plexiglas box." Blake Fall-Conroy: Minimum Wage Machine
(via Likecool)

Steampunk-Wonderland: Dr. Evermor's Forevertron


Von Dr. Evermor's Forevertron (allein schon der Name!) könnte sich so mancher Steampunk eine Unterlegscheibe abschneiden. Ich kann dem Autor auf Worldchanging nur zustimmen:
"Best steampunk sculpture EVER. Yes, ever. Including all the great stuff at Burning Man [...] It's also the biggest scrap-metal sculpture in the world, so he wins the stuff-recycled-into-art prize, too [...] The Forevertron includes many parts from 1920's power plants, as well as an original 1880's Edison dynamo and a decontamination chamber from the Apollo project." Reimagining Scrap Metal: Dr. Evermor's Forevertron

(via Boing Boing)

Pixels von Patrick Jean


DirektPixels

Eine Horde Pixel fällt über eine Großstadt her und zerlegt sie retroarcadegerecht in ihre Einzelteile. Ich schaue mir das Video jetzt nochmal in HD und Vollbild an und zähle die Spieleklassiker aus meiner, äh, Jugend ...

(via Gamefreaks)

Nachtrag: Ich finde, das passt hier thematisch ganz gut hin: Der 27 Jahre alte Asteroid-Highscore wurde gebrochen!

Small Worlds: Browser-Game zum und übers Entdecken





























Small Worlds ist ohne Übertreibung das mit Abstand ver- und bezaubernste Browser-Game, das ich seit langer Zeit gespielt habe. Je länger man rumläuft und springt, umso größer wird die Welt um einen herum.
"Sea Dave has made this wonderful, melancholic pixely game about exploring. It really is a thing of great beauty and you should totally play it. It won the cgdc6 competition, which means Sea Dave is the most awesome person on the planet."
Und wo ich schon auf rathergood.com bin (einer meiner longtime favorites im Web), klicke ich mich nachher noch in der Sidebar (links) durch die ganzen Smash Hits der letzten Jahre.

(via Neatorama)

Graffiti in der atomverseuchten Geisterstadt Prypjat


English Russia hat ein gleichermaßen sehenswertes wie bedrückendes Posting über Graffiti in der atomverseuchten Geisterstadt Prypjat, die vier Kilometer von Tschernobyl entfernt liegt. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass es sich um Street Art handelt, die nach der Katastrophe entstanden ist.

Für alle, denen es damals entgangen ist: Vor ein paar Jahren machten schon mal Fotos von Prypjat die Runde, die z.B. hier zu sehen sind: Chernobyl Today: A Creepy Story told in Pictures. Abschließend noch ein Wikipedia-Snip:
"Prypjat [wurde] infolge des Reaktorunglücks von 1986 geräumt [...] Zum Zeitpunkt der Katastrophe [...] wohnten hier etwa 48.000 Menschen, die meisten von ihnen Arbeiter im Kernkraftwerk und ihre Familien [...] Aufgrund des schleppenden Informations- und Notfallmanagements wurde Prypjat erst 36 Stunden nach dem Reaktorunfall evakuiert [...] Da die Bewohner in dem Glauben gelassen wurden, bald wieder nach Hause zurückkehren zu können, sind auch heute noch viele Häuser im Originalzustand [...] Im Rahmen geführter Touren durch das Kernkraftwerk kann heute auch Prypjat besichtigt werden, da die Hauptstraßen dekontaminiert wurden. Die übrigen Gebiete der Stadt sollten jedoch nicht betreten werden. "

Sculptural Street Art in New York


Luna Park, die schon seit Jahren Street Art und Graffiti in New York fotografiert und auf ihrem so umfangreichen wie sehenswerten Flickr dokumentiert, hat für Hyperallergic ein paar Fotos von dreidimensionaler Street Art zusammengestellt:
"Using salvaged or re-appropriated materials, NYC street artists are both piggybacking their pieces onto existing street furniture and brazenly installing work of their own. There are highly skilled carpenters and iron workers amongst the ranks of artists — the sole unifying factor in an otherwise diverse group is the placement of their work on the street. Some pieces last but a few hours, but you’d be surprised how many fly under the radar and run for years." Taking it into the Third Dimension: New York’s Sculptural Street Art
(via Good)

Max Tannone: Mos Dub


































Ich bin alles andere als ein großer Dub-Experte oder -Fan, aber wenn Max Tannone, der schon prima Radiohead mit Jay-Z  und die Beastie Boys mit sich selbst gemasht hat, nun Mos Def dubbt, ja dann kann ich nicht anders und ... Hier die Webseite zum Anhören und Runterladen.

(via Testspiel)

Nuclear Boy Scout: Teenager baut Atomreaktor im Hinterhof


YouTubeDirektnuclearboyscout

Ich muss mal kritisch meinen Medienkonsum hinterfragen: Wie kommt es, dass ich erst heute zum ersten Mal von David Hahn höre? Wikipedia-Snip:
"David Hahn is a man known for his attempt to build a breeder nuclear reactor in 1994 in his backyard shed in Commerce Township, Michigan, a suburb of Detroit, at age 17. Hahn spent years tinkering with basement chemistry which sometimes resulted in small explosions and other mishaps. He diligently amassed this radioactive material by collecting small amounts from household products, such as americium from smoke detectors, thorium from camping lantern mantles, radium from clocks and tritium from gunsights. His "reactor" was a large, bored-out block of lead, and he used lithium from $1,000 worth of purchased, batteries to purify the thorium ash using a Bunsen burner. Although his homemade reactor never achieved critical mass, it ended up emitting dangerous levels of radioactivity, likely well over 1,000 times normal background radiation."
Das Video stammt aus der 20-minütigen Dokumentation "Nuclear Boy Scout". Als Sachbuch ist Hahns Geschichte unter dem Titel "The Radioactive Boy Scout: The Frightening True Story of a Whiz Kid and His Homemade Nuclear Reactor" erschienen.

(via fasels Suppe)