8-Bit-Karte von New York im 80er-Videospiel-Look


Wahrscheinlich muss man ein Über-Nerd sein oder wie ich der Generation C64 angehören, um sich begeistert in einer pixeligen Karte von New YorK verlieren zu können. Weil ich mich jetzt dort weiter rumtreibe, stellt ihr Schöpfer sein Projekt hier am besten selbst kurz vor:
"What would a real-world place like New York City look like as an 8-bit video game map? I started wondering, so I created 8-Bit NYC, mixing the lo-fi overhead world maps of 1980s role-playing and adventure games with the kind of geographical data that drives today's web maps and GPS navigation. It's interactive (like Google Maps), letting you zoom from a view of the whole city, down to an individual street -- any address, anywhere in the city [... ] Now I want to expand to more cities! And I'm asking you to help me: this project is to fund the addition of 15 new 8-bit city maps. " 8-Bit Cities: real-world maps that look like 80s video games (via Mister Honk via kottke)
Wegen event. längerer Ladezeiten, gibts die eingebundene Karte erst nach dem Klick.

Illustrierte Tierbande von Jonas Bergstrand


Wenn Jonas Bergstrand seine kleine Serie (Bild 1 / 2 / 3 / 4 / 5) innerhalb der nächsten fünf bis sechs Jahre zu einem Kinderbuch ausbaut, würde ich es sofort kaufen.

(via FFFFOUND!)

Egon Zakuska: Sowjet-Propaganda aus einem Paralleluniversum


Ich habe mir eben auf Flickr das Propagit-Set von Egon Zakuska angesehen und bin so angetan von Santa Karl, Kreml-Eiscreme und und und, dass ich es mir am liebsten komplett ins Blog reintackern würde. Da das aber gegen meinen Copypasteblog-Codex verstößt, erteile ich hiermit auf Beschluss des Zentralen-Interweb-Komitees und Kraft meines Amtes als Generalsekretär dieses Blogs folgende Klickbefehle:

Propagit – Flickr-Set von Egon Zakuska
Homepage von Egon Zakuska

 (via Superpunch)

Carpuccino – Kaffeebetriebenes Auto


Kommen wir nun zu einem VW-Scirocco (Baujahr 1988), der dem Wort "Kaffeefahrt" eine neue Dimension verleiht. Ich sage nur: Geschätzter Verbrauch pro Meile ca. 56 Espressi – was mir angesichts der Kaffeepreise aber etwas zu hoch ist. Ich warte lieber auf die 3-Liter-Version.

(via Gizmodo)

Der Vakuum-Röhren-Radio-Hut


Ich überlege gerade, statt neuen iPod-Kopfhörern lieber einen Radiohut zu kaufen. Muss nur noch schnell zwei Probleme lösen: nehme ich ihn in Lipstick Red, Tangerine, Flamingo, Canary Yellow, Chartreuse, Blush Pink, Rose Pink oder hellbraun und wie komme ich am schnellsten ich ins Jahr 1949? Doc Brown, übernehmen Sie!

Blue Tube Project: Vacuum Tube Radio Hat  (da gibts auch noch ein zweites Bild mit Produktbeschreibung)

(via Make)

Godzilla bloggt in Gedichtform


Vor vielen Jahren hat mir eine Freundin die ultrakurze, japanische Gedichtsform Haiku näher gebracht – woraufhin ich versucht habe, SMS nur noch in 17 Silben zu tippen. Hat sich aber recht schnell als nicht alltagstauglich erwiesen. Haikus lese ich seitdem aber trotzdem recht gerne und seit kurzem besonders die anrührenden auf Godzilla Haiku. Monster sind halt auch nur Menschen.

(Frage am Rande: Kennt irgendjemand irgendwen, der oder die in Haiku-Form twittert?)

Batmans Vater war schon Batman


Ich hab gedacht, dass ich mich einigermaßen im Batman-Kosmos auskenne, aber man lernt nie aus:
"Whoa! Bruce Wayne really became Batman because his Father was the first Batman to put on the iconic costume and catch bad guys? Why isn't this in current continuity?"
The First Batman (1956) by Bill Finger & Shelly Moldoff, inkl. Scans vom Comic.

(via Comically Vintage)

Weltraumschiff 1 startet – Früher deutscher SciFi-Film

Ich habe ein Faible für Science Fiction und Retrofuturismus. Kommt beides zusammen, um so besser. Deshalb habe ich mir sofort "Weltraumschiff 1 startet" bei bei archive.org runtergeladen (1,13 GB, in schlechterer Qualität auch bei YouTube), nachdem ich beim Cartoonist darübergestolpert bin.

Bei dem Film handelt es sich um einen 23-minütigen Zusammenschnitt von Anton Kuttner aus den zu Kriegsbeginn abgebrochenen Produktionen "Zwischenfall im Weltraum" (D 1939, Bavaria, Regie: R.A. Stemmle) und "Weltraumschiff 18" (D 1939, UFA, Regie: Eduard von Borsody) Angesichts der Propagandafilme, die die Drei auf dem Kerbholz haben, hatte ich mich schon auf "Nazischweine im Weltall" eingestellt – was sich erfreulicherweise aber als nicht unnötig herausstellte. Stattdessen musste ich – ohne hier spoilern zu wollen – mehrfach wegen der alten Sprech- bzw. Ausdrucksweise schmunzeln und interessant auch die Mischung von visionär und dann wieder meilenweit daneben. Die Klasse von Frau im Mond (1929, Regie: Fritz Lang) hat das Collagen-Gelöt erwartungsgemäß nicht – den SciFi-Stummfilmklassiker gibts übrigens in voller Länge (nicht restaurierte 120-minütige Fassung) bei Google-Video.

Star Wars Celebration 4 – Das Vader Projekt


Wow, das ist auf so viele Arten großartig, dass mir gerade etwas die Worte fehlen. Ich copypaste deshalb mal schnell die Beschreibung und dann gleich weiter mit der Diashow:
"Walking through The Vader Project exhibit at Celebration IV is like taking a stroll through a Darth Vader tribute done by the coolest lowbrow and urban artists on the planet. Frank Kozik, Paul Frank Sunich, Marc Ecko and Urban Medium (among numerous others) gave Darth Vader’s helmet a hipster makeover. As fans walk through the exhibit they can see the artist’s own unique style featured on each helmet."  Offical Star Wars Blog: Taking a Tour of The Vader Project

Flickr-Direktvaderproject

(via gamefreaks)

Old School BMX Polaroids


Harrison Boyce hat auf Defgrip wunderbare alte BMX-Poloraids gepostet:
"The photos came from a guy he works with, and they are apparently him and his friends when they were younger. It’s incredible how well these photos sum up what it’s like riding bikes when you are young and I really feel like this is what BMX is all about…"
(via FFFFOUND!)

Untooned: Montgomery Burns als realer Mensch


Eine sehr gelungende Transformation, die Martin Beyer da mit ZBrush hingezaubert hat: Mr. Burns bust by ~monomauve 
Und hier noch mal Monti aus einem anderen Winkel.

(via THE DAILY WHAT

Brasilianische Playmobilpollerköpfe


Ich denke, da schmunzeln sogar Lego-Nerds: 
"It's been over a month that every day, while going to work, I see these giant Playmobil heads on the street awakening everyone's attention - and stealing some of my lazy smiles in the early morning." Link: Playmobil & Urban Garden
P.S.: Dieses Urban-Garden-Dings aus Sprühfarbe und PET-Müll gefällt mir fast noch besser.

(via NOTCOT)

Mobiler BeatBot rockt das Haus
























Kleinkinder, die durch die Wohnung robben und mit Schneebesen oder Kochlöffel auf alles draufklöppeln, was ihnen in die Quere kommt, kenne ich. So gesehen hat der gelbe Drumbot vielleicht nicht unbedingt was Neues zu bieten – sieht aber auch ziemlich niedlich aus und trumpft mit seinem Rhythmus-Gefühl auf. Wie man so ein Kerlchen zusammenlötet steht hier: How to make a Yellow Drum Machine. Video gibts nach dem Klick.

Luftballonpanzer von Hanns Hemmert


Ich gebe zu: Um eine Ausstellung mit dem Namen "diese vorbereitung der bereitschaft des sich-offen-haltens für die ankunft oder das ausbleiben des gottes" hätte ich wahrscheinlich einen großen Bogen gemacht und diesen Luftballon-Panzer von Hans Hemmert verpasst. Aber zum Glück sind wir ja hier im Interweb. Die komplette Foto-Serie gibts dort.

(via BOOOOOOOM)

Skinput – Haut als Touchscreen


Die Haut als Eingabegerät: klingt nach Science Fiction, gibts aber schon – wenn auch vorerst nur in einer pre-Alpha-Version: Bei Skinput, so der Name der Technologie, misst ein Sensor-Armband durch Haut-Berührungen verursachte Schwingungen. Eine Software übersetzt anschließend die Signale in Befehle für das jeweilige Gerät. Ich habe gerade die zarte Hoffnung, irgendwann mal keine Fernbedienungen mehr suchen zu müssen ...


YouTube-Direktskinput (via io9)

Stéphane Massa-Bidal: We automatically control your life


Der französische Illustrator Stéphane Massa-Bidal aka Hulk4598 alias Rétrofuturs hat ein Flickr-Set mit seinen Illustrationen zu Google-Produkten. Die sagen zwar nur, was sowieso schon jeder weiß, verbreiten dabei aber eine so gruselig schöne Atmospäre, dass mir ganz 1984 wird.

Überhaupt finde ich es lohnenswert, sich mal ein bisschen von Herrn Rétrofuturs Photostream treiben zu lassen.
 
(via Design You Trust)

OK GO und die Rube Goldberg Maschine


YouTube-Direktwahnsinn

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht: Die OK GO performen in ihrem Video zu "This Too Shall Pass" vom neuen Album "Of the Blue Colour of the Sky" vor, hinter und mit einer riesigen Rube Goldberg Maschine. Und als ob das noch nicht genug wäre, läuft der Clip auch noch ungeschnitten in einem Rutsch durch. Achja, fast hätte ich es vergessen: Das Lied selbst finde ich übrigens auch ganz passabel.

(via quasi überall)

Hörspiel: Captain Crunch


Gestern Abend lief beim Radiosender 1LIVE ein vom WDR produziertes Hörspiel über Hacker-Legende John Thomas Draper, das nun vier Wochen lang zum Download (52:16 min / 50,2 MB) bereit steht. Draper, bekannt unter den Spitznamen Captain Crunch, Crunch, Crunchman oder Mr. Crunshtastic wurde in den 1970ern bekannt durch eine, ähm, pfiffige Methode die Telefongesellschaften auszutricksen. Snip von Wikipedia:
"Den Spitznamen Captain Crunch gab sich Draper nach einer in den USA bekannten Frühstücksflocken-Marke namens Cap'n Crunch. Den Packungen lag während einer Werbeaktion eine Spielzeug-Pfeife bei, die einen Ton mit einer Frequenz von 2600 Hertz erzeugen konnte. Wenn man diesen Ton in den Telefonhörer pfiff, war man in der Lage, kostenlose Telefonate zu führen, da zu dieser Zeit Signalisierungsdaten und Sprache auf der gleichen Leitung verliefen."
Ich habe mir das Hörpsiel gestern Nacht sofort runtergeladen, auf den iPod gepackt  – und bin nach ein paar Minuten eingeschlafen. Sagt aber nichts über dessen Unterhaltungswelt aus, sondern passiert einfach sehr häufig. Anyways, heute Abend starte ich den nächsten Versuch ...

(via Superlevel)

Die menschliche Anatomie als Liniennetzplan


Wenn ich mir die Grafik von Sam Loman so anschaue, stelle ich mir unwillkürlich ein Remake von Die phantastische Reise vor – nur dass die Wissenschaftler diesmal die U-Bahn nehmen.

(via Streetanatomy)

Houe of the Future


Das "House of the Future" war eine Attraktion im kalifornischen Disneyland. Von 1957 bis 1967 konnten Besucher einen Rundgang durch die hausgewordene Zukunft machen und einen Blick auf das Wohnen im Jahr 1986 werfen – bzw. auf die Vision seiner Erbauer und Designer. Warum die 80er dann letztlich ein klein wenig anders aussahen? Blame IKEA ...

Einen reichlich bebilderten Artikel mit Außen- und Innen-Ansichten inklussive Grundriss gibt es hier: The Monsanto House of the Future – Disneyland, 1957 – 1967

Achja, diese verrückten Mikrowellen-Öfen gibt es inzwischen tatsächlich.

(via This isn't happiness.)

Jan Banning: Bureaucratics


Der niederländische Fotograf Jan Banning hat für seine Foto-Serie "Bureaucratics" in verschiedenen Ländern Verwaltungs-Beamte an ihrem, äh, Arbeitsplatz porträtiert. Herausgekommen ist, wie ich finde, eine sehenswerte Kultur-Studie. Die Fotos können auf seiner Webseite begutachtet werden (zu finden unter "photoseries"-> "Bureaucratics"):  Homepage von Jan Banning

(via IGNANT)

Space Invaders – Die Erde schlägt zurück


(Achtung, Ü30-Content, Opa erzählt vom Krieg)

Space Invaders war das erste Videospiel, mit dem ich als Kind in Berührung kam. Einen Italien-Urlaub Ende der 1970er verbrachte ich statt am Strand überwiegend im angrenzenden Cafe mit einem Dutzend anderer Kinder an einem Arcade-Automaten. War die Kriegskasse leer und die Eltern unwillig, den Verteidigungs-Etat aufzustocken, unterstützte uns der freundliche Besitzer mit unzähligen Freispielen in unserem Kampf gegen die Alien-Invasoren. Trotzdem mussten wir uns am Ende stets der feindlichen Übermacht geschlagen geben – ich habe den Verdacht, Endgegner waren damals noch nicht erfunden.

Vor diesem Hintergrund kann ich die kleine Genugtung nicht leugnen, die mich heute, drei Jahrzehnte später, beim Anblick dieser Grafik erfüllt. Dieses Posting ist den unbekannten Cafe-Kampfgefährten von einst gewidmet.

(via likecool)

Atomic Energy Lab: radioaktiver Spielplatz für Kinder


(Nerds kennen das Ding bestimmt schon längst, aber ich muss es mir trotzdem ins Blog pappen:)

Ein hochwertiges Wissenschafts-Kit für Heranwachsende mit u.a. vier Sorten radioaktivem Uran-Erz, Geigerzähler und einem Comic-Buch mit dem Titel "Learn How Dagwood Splits the Atom". Da das Lab nur von 1951- 1952 auf dem Markt war, ist das Teil inzwischen so selten, dass es für unter 5000 $ nicht zu bekommen ist – und selbst dann nur schwer. Sieht so aus, als müsste ich weiterhin Kristalle züchten und Solarzellen zusammenlöten.

(via NEATORAMA via Popular Mechanics )